Im Gespräch mit FOCUS Online beschreibt Axel Petermann seine Herangehensweise an ungelöste Tötungsdelikte und die systematische Neubewertung alter Ermittlungsakten. Dabei betont er die Bedeutung forensischer Detailarbeit, insbesondere in der Rechtsmedizin, sowie die kritische Analyse bestehender Hypothesen.
Anhand konkreter Cold Cases erläutert der ehemalige Mordermittler, wie sich Spurenlagen über Jahre hinweg neu interpretieren lassen und warum auch scheinbar abgeschlossene Verfahren erneut überprüft werden sollten. Petermann plädiert für methodische Präzision und unabhängiges Denken – selbst gegen etablierte Ermittlungsrichtungen.
16.10.2021 · © FOCUS Online – Ulf Lüdeke