Biografie

Axel PetermannAxel Petermann wurde 1952 in Bremen geboren. Er ging ursprünglich nur auf Zeit und als Ersatz für den Wehrdienst in den Polizeidienst. Ein Kriminalistik-Dozent weckte jedoch sein Interesse an  Verbrechensaufklärung, so dass er den Einsatz bei der Kriminalpolizei anstrebte. Nach der Kommissarsausbildung war Petermann Mordkommissionsleiter und stellvertretender Leiter im Kommissariat für Gewaltverbrechen, wo er mehr als 1.000 Fälle des unnatürlichen Todes bearbeitete. Im Jahre 2000 begann er mit dem Aufbau der Dienststelle “Operative Fallanalyse”, deren Leiter er heute ist.

Axel Petermann vertritt den interdisziplinären kriminalistischen Ansatz des Profilings, wonach der Schlüssel zur Klärung eines Tötungsdeliktes durch die Interpretation der Spuren am Tatort, an der Leiche und die Analyse der Opferpersönlichkeit zu finden ist.

Seit 2000 ist Petermann ständiger Berater des Bremer “Tatort. Seit vielen Jahren lehrt er als Dozent für Kriminalistik an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung. 2005 war er Mitbegründer des “iFF. – Interdisziplinäres Forum Forensik”, einem Zusammenschluss von Fachleuten zur Förderung der Kommunikation zwischen den forensischen Wissenschaften und der Praxis. Die von ihm organisierten Tagungen des “iFF.” gehören zu den am meisten besuchten Veranstaltungen dieser Art im deutschsprachigen Raum.

Sein im Mai 2010 im Ullstein Verlag erschienenes Buch “Auf der Spur des Bösen“ avancierte für über 20 Wochen zum Spiegel Bestseller; vier Episoden dienten als Vorlage für Tatortproduktionen des Hessischen Rundfunks mit dem Ermittlerduo Nina Kunzendorf und Joachim Król.

Im Frühjahr 2012 erschien seine zweite Publikation „Im Angesicht des Bösen” im Rowohlt Verlag, die sich ebenfalls in der Spiegel Bestsellerliste platzieren konnte.

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